Wir sind eine "schrecklich nette" Patchwork Familie.
Ich beschäftige mich jetzt seit nunmehr 35 Jahren mit der Aquaristik und Terraristik und nun seit einiger Zeit auch wieder mit der Pflege und Zucht des Diskus.

Dank meiner jetzigen Frau habe ich endlich die Ruhe und Unterstützung dazu gefunden.

Durch meine Frau und ihre beiden Töchter, musste ich die nervige Bekanntschaft eines Zwergkaninchens machen. Dazu gesellte sich auch schon bald ein Guppybecken für die Kleine. Dann kam ein weiteres Guppybecken und ein paar Welse dazu, jetzt schon 200 Liter.

Ich konnte ganz deutlich erkennen, dass meine Frau eine gewisse Symphatie für die Welse entwickelte. Sie nannte, sie ja auch ihre Kleinen.

Jetzt war der richtige Zeitpunkt gekommen, Sie mit einem 720 Liter Becken zu überraschen. Die Überraschung war auch riesengroß, aber die Freude hielt sich noch in Grenzen, denn unser Wohnzimmer musste ein wenig umgebaut werden.

Das der obengenannte Hase immer noch ziemlich nervte, darüber waren wir uns einig, da er ständig irgendwelche Kabel anfrass. Aber auch dieses Problem löste sich von selbst, genau auf Muttertag lag er, alle Viere von sich gestreckt tot im Käfig.

Meine Frau und ich waren uns einig, dass es keinen neuen Nager mehr gibt, aber die Heulerei "der Kleinen" könnt ihr euch sicher vorstellen. Um endlich wieder Ruhe zu haben, machte ich völlig ohne Hintergedanken den Vorschlag, für den Hasen, zwei kleine niedliche grüne Leguane zu kaufen.

Die Ruhe trat auch sofort wieder ein, und ich konnte zwei Tage später mit dem Bau eines großen Terrariums beginnen.
Zwei Tage und zwei Nächte später war es dann geschafft, die Leguane konnten einziehen.
Mehr über die Leguane gibt es hier.

Ich war in der Zwischenzeit immer noch sehr damit beschäftigt meinen Diskusbestand gesund zu bekommen, denn ich wurde von den sogenannten Züchtern ziemlich verladen.
Es verging fast ein Jahr mit allen Höhen und Tiefen, dass ich fast keine Lust mehr hatte mit diesem Hobby weiter zu machen.

Eine liebe Freundin von uns, die gerade Veterinärmedizin studierte unterstützte mich bei meinen mikroskopischen Diagnosen und gab mir wirklich gute Tips, für die richtige Literatur.
Ich machte also neben meinem täglichen Geschäft, quasi selbst noch eine veterinärmedizinische Ausbildung.
Ich verbrachte oft 8 bis 10 Stunden am Tag damit mich weiter zu bilden.

Bei meinen Ausflügen ins Internet fand ich dann ganz zufällig einen Schlangenzüchter mit dem ich natürlich Kontakt auf nahm.

Rein zufällig hatte er auch gerade noch Tiere abzugeben und ich beschloss meine Frau einfach einzupacken und mal hin zu fahren. Als wir dann vor den Tieren standen, konnte ich keine all zu große Begeisterung bei meiner Frau feststellen. Sollte das jetzt für mich ein Hindernis sein?

Da es nur leichte Bedenken und keine richtigen Beschwerden gab wurden die Tiere angezahlt und das nächste Terrarium gebaut.
Mehr über die Schlangen gibt es hier.

Mein Diskusbestand war jetzt gesund und die ersten Paare stellten sich weg.
Es wurde also Zeit den ersten Würfel zu kleben.

Vier Wochen später stand dann auch das erste Snake Skin Paar im Würfel.

Es kam wie es kommen musste, es blieb nicht bei dem einen Würfel.
Wenn jetzt in den nächsten Wochen das ganze Glas verklebt ist, stehen hier vier Würfel à 150 Liter, sechs Aufzuchtbecken à 300 Liter und ein Becken mit 720 Liter.

Bei den ganzen Tieren blieb das Gemecker von unserer "Kleinen" nicht aus, Sie wollte wieder eigene Tiere haben, die Sie, auch jeder Zeit anfassen konnte. Ihr Wunsch nach Lemmingen wurde auch ziemlich laut, sodass wir schliesslich einwilligten.

Nun züchtet "die Kleine" ziemlich erfolgreich ihre kleinen Nager, auch ganz ohne unsere Hilfe.

Mehr über die Lemminge gibt es hier.

Meine Frau hat sich bestens mit den Leguanen und Schlangen angefreundet und kümmert sich um die Logistik der Futterbeschaffung und das Saubermachen der Tiere, sodass ich mich ganz der Aufzucht unserer Diskusbruten widmen kann.

Ohne Ihre Hilfe würde ich das ganze Füttern und Wasserwechseln nicht mehr schaffen.

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